GL Aktuell – Bergisch Gladbachs erste Online-Zeitung gestartet

Bergisch Gladbach hat nun auch eine eigene Online-Zeitung. Seit dem fast zwei Wochen können Internetsurfer unter der Adresse www.glaktuell.net aktuelle Nachrichten, Reportagen und Berichte aus Bergisch Gladbach, Bensberger, Refrath und Umgebung abrufen.

Und wie es sich für ein Onlinemedium gehört, wechseln sich Textwüsten und multimediale Oasen sinnvoll ab. So finden die Leser auf den Internetseiten von www.glaktuell.net auch zahlreiche interessante Fotos und Videos zum Anschauen. Fast täglich wird die Internetzeitung aktualisiert. Die Redaktion besteht aus engagierten Bergisch Gladbacher Bürgern und Vertretern der für das Onlinemedium verantwortlichen CAPITAL SHIELD Energy GmbH.

Gladbacher lassen ProNRW alt aussehen

Bei schönstem Sonnenschein demonstrierten am 01.05.2012 150 Bergischer Gladbacher Bürgerinnen und Bürger – Vertreter aller Ratsparteien außer der FDP gegen die rechtsextremen Parolen der Partei „Pro NRW“.  Hinzu kamen auch die Vertreter der neuen Bergisch Gladbacher Parteien Piratenpartei und Die PARTEI. Man wollte ein Zeichen setzten ohne auf die Provokationen der Extremisten zu reagieren. Pro NRW findet in Bergisch Gladbach keinen Nährboden für Ihre verfassungsfeindliche Hetze gegen Minderheiten andere Kulturen und Religionen. Bereits im Vorfeld wurde die Gegendemonstration offenbar zeitgleich von vielen Bürgern, Parteien und Organisationen vorbereitet. Unser Bericht auf Samirae.de wurde sogar von der Polizei Bergisch Gladbach gelesen, was dazu führte, dass die Beamten sich bereits am Montag um 7:00 Uhr telefonisch erkundigten, welche Person Veranstaltungsleiter der Gegendemonstration sei. Da unser EDV-SERVICE Unternehmen am 1. Mai bis spät in die Nacht ausgebucht war, haben wir die Beamten an Frau Dietsch von der CDU Fraktion verwiesen, die uns im Vorfeld auf die Veranstaltung von Pro NRW aufmerksam gemacht hat.

Die Veranstaltung verlief friedlich und war natürlich zwischenzeitlich ordnungsgemäß angemeldet worden. Vor der Moschee, dem Ziel der rechten Demo, gab es Tee zu trinken und Weißbrot zu essen. Die Rechtsextremen waren darüber so verärgert, dass sie noch eine Weile die leere Wand mit Parolen beschallten, dann aber frühzeitig aufgaben. Die Gegendemonstration wurde am frühen Abend durch die Versammlungsleiterin für beendet erklärt um eine Eskalation zu vermeiden, da eine Gruppe Jungendlicher vor hatte, die Karikatur-Plakete von Pro NRW  zu entwenden.

Gegendemo zu ProNRW

Moschee in Bergisch Gladbach - Nazifrei

Nazifrei – Bergisch Gladbach stellt sich quer gegen ProNRW!

Nazimüll Die rechte Truppe rund um den Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht kündigt an am 1. Mai 2012 um 17:00 Uhr unter dem Motte „Freiheit statt Islam“ im Zuge einer „Tour für die Freiheit“ vor der Moschee am Refrather Weg in Bergisch Gladbach zu demonstrieren.

Fortführen will die extrem rechte Partei damit jenen „Kreuzzug“ gegen den Islam, den der damalige „pro NRW“-Förderer Patrik Brinkmann per Reisebus vor der Landtagswahl 2010 gestartet hatte. Rund 20 Stationen standen damals unter dem Motto „Abendland in Christenhand“ auf dem Programm. Eine dreiköpfige Stammtruppe der rechten Aktivisten soll angeblich sogar in ganz NRW auf Tournee sein. An der Spitze ist erstaunlicherweise der „pro Köln“-Stadtrat Jörg Uckermann, für den parteiintern offenbar Verurteilungen wegen Körperverletzung und der Abgabe einer falschen eidesstattlichen Erklärung, ein laufendes Verfahren wegen Beleidigung und eine Anklage wegen Betrugs, Urkundenfälschung, Geldwäsche und Begünstigung einer Straftat offenbar noch positive Werbung sind.

Veranstaltungsort für ProNRW ist der Platz vor dem Finanzamt am Refrather Weg (der Moschee gegenüber). Die Gegenveranstaltung der Bergisch Gladbacher Bürger findet auf dem Platz der Kreisverwaltung (Ausländerbehörde) ebenfalls am Refrather Weg statt. Der Aufruf zu Gegendemonstration (ebenfalls am 01.05.2012 um 17.00) wird von einem breiten Spektrum der Bergisch Gladbacher Politik sowie auch von Gewerkschaften, Anti-Faschistischer Organisationen und engagierten Bürgern getragen.

Den Rassistische Parolen und Denkweisen – diesmal unter der populistischen Tarnung eines „Kampfes für die Freiheit“ – stellen sich die engagierten Bergisch Gladbacher Bürger entgegen. Deshalb muss dem einfachen Grundsatz, dass Menschenrechte und menschliche Gleichheit unter keinen Umständen und für keine Person in Frage gestellt werden dürfen, auch im Alltag der deutschen Gesellschaft immer wieder Geltung verschafft werden – durch uns selbst und unser Eingreifen.