Elektromobilität ist cool, aber Elektroroller sind im Moment noch nicht zu gebrauchen

Spedition holt den Elektroroller wieder ab

Spedition holt den Elektroroller wieder ab

Ein Erfahrungsbericht

Diesen hübschen Kreidler Elektroroller haben wir bei der Firma Scholz & Scholz auch genannt „Roller Scholz“, per Amazon in Berlin gekauft.

50 km/h sollte der Scooter fahren mit bis zu 100 km Reichweite mit einer Batterieladung. Aber die Überraschung kam direkt am ersten Tag. Bereits auf der Paffrather Straße, also nach sechs gefahrenen Kilometern, machte es „peng“ und die Sicherung des Rollers flog raus. Das Gerät qualmte. Auch der ADAC konnte da nichts mehr machen. Der neue Roller war direkt ein Totalschaden.

Dies war für den netten Verkäufer von Roller Scholz in Berlin nichts Neues. Er erzählte, dass er noch keinen wirklich funktionierenden Elektroroller gesehen hätte. Nett, wenn man soetwas hört. Netter wäre es gewesen, es mir vorher zu sagen. Auch den Kaufpreis des Rollers habe ich nur über das Amazon A-Z Garantie-Programm wiederbekommen.

Leider hatte ich mir noch Zubehör in Form eines Topcase bestellt und es nicht über Amazon abgewickelt. Die netten Berliner Jungs von Roller Scholz wollten auch das Topcase nicht freiwillig zurücknehmen. Das ging dann erst per Gerichtsurteil.

Fazit: Bei Elektrorollern kann man wohl im Moment kaum etwas Funktionierendes erwerben. Im Internet sind auch reichlich „seltsame“ Händler unterwegs. Schauen wir uns den Rollermarkt in ein paar Jahren nochmal an.


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