Einstweilige Verfügung gegen unzulässige Schufa – Eintragung durch Vodafone

Größere Telefongesellschaften neigen gerne dazu auch berechtigt bestrittene Forderungen unter Umgehung einer gerichtlichen Auseinandersetzung beizutreiben, indem sie sich wehrende Kunden bei der Schufa melden und auch sehr zweifelhafte Forderungen als „uneinbringlich“ dort speichern. Solche Schufa – Eintragungen sind schädlich für die Beantragung jeglicher Kredite, Handyverträge, Girokonten und Mietverträge – insbesondere wenn eine überschaubare Forderung von unter 500 € als uneinbringlich in der Schufa steht. Jeder Leser liest daraus, dass der Betreffende völlig illiquide ist und nicht einmal Kleinstbeträge aufbringen kann. Die Eintragungen bestrittener Forderungen verstoßen eindeutig gegen §28a Bundesdatenschutzgesetz. Aus diesem Grunde habe ich auf Anraten meines Rechtsanwaltes Rainer Dlugosch aus Bergisch Gladbach, erfolgreich und ohne Probleme eine einstweilige Verfügung gegen Vodafone (Aktenzeichen 8 O 380/11 vom 16.11.2011) erstritten, die Vodafone zur sofortigen Rücknahme der Eintragung zwingt. Der Streitwert liegt weit höher als die Forderung und kann je nach wirtschaftlicher Betätigung des Betroffenen zwischen 5.000 € und 20.000 €, möglicherweise auch mehr liegen. Es lohnt sich durchaus als David gegen Goliath vorzugehen, denn anders lässt sich diesen illegalen Erpressungsversuchen, die Geschäftsmethode zu sein scheinen, nicht beikommen. Vodafone hat der „Spaß“ in meinem Fall weit über 1000 € gekostet.

Als Dienstleister in der IT und Telekomunikationstechnik empfehle ich den Kunden meiner Firma EDV-SERVICE Samirae, nur Telefongesellschaften, die sich dieser fragwürdigen Methoden nicht bedienen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.